Besondere Fächer in der Grundschule

Philosophieren mit Kindern

 

Das Philosophieren in der Brecht-Grundschule geht von der Prämisse aus, dass Kinder im Alter von etwa 6 bis 10 Jahren durchaus fähig sind zu philosophieren. Grundschulkinder fragen bereits nach dem „Wie und Wohin?“ unseres Lebens, nach der Bedeutung von Begriffen, danach, wer wir selber sind oder was der Sinn unseres Lebens ist.

Kinder sind nicht, wie meistens die erwachsenen Fachphilosophen, auf eine bestimmte Sichtweise festgelegt, sondern können sich neuen Einsichten noch unbefangener öffnen und ihre Gedanken durchspielen.

Philosophie ist – ähnlich wie Lesen, Schreiben und Rechnen – eine elementare Kulturtechnik. Sie ist nicht auf bestimmte Inhalte oder eine besondere Methodik zu reduzieren. Philosophie muss vielmehr auch in der Grundschule immer als Einheit von Methode, Haltung, Inhalt und Urteilskraft bzw. Urteilsbildung verstanden werden.

  • Philosophieren fördert bei den Kindern in besonderer Weise die Sach-, Selbst-, Methoden- und Sozialkompetenz.
  • Die Bedeutung des Philosophieunterrichts für Kinder besteht darin, dass er für alle
  • Kinder Wertvolles zur Erziehung beitragen kann.

Englisch

 

Der Englischunterricht  findet  an  der  Brecht-Grundschule  ab  der 1. Klasse  in Halbgruppen statt. Hier findet eine Differenzierung für sprachlich begabte Kinder statt. In der leistungsstärkeren Gruppe lernen die Schüler den Stoff schneller und durchlaufen nur wenige Wiederholungsübungen. Auch hier wird der Werkstattunterricht für die schriftlichen Aufgaben fortgeführt, so dass die Kinder sich je nach Können und Interesse passende Arbeitsangebote aussuchen können, um das Gelernte zu vertiefen und in ihrem Arbeitstempo arbeiten zu können.

Das Hauptziel des Englischunterrichts in der Grundschule besteht darin, Freude und Motivation für das Lernen fremder Sprachen zu wecken und zu fördern. Dabei sollen grundlegende Kommunikationsfähigkeiten in der Sprache vermittelt werden. Hörverstehen und Sprechen bilden die Schwerpunkte des Unterrichts und haben zunächst Vorrang vor der Ausbildung der Lesefähigkeit und des Schreibens. Je nach individuellem Interesse und Leistungsvermögen werden schriftliche  Aufgaben  jedoch  von  Anfang  an  in  unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten. Auch Computerprogramme stehen den Kindern während der individuellen Arbeitszeit zur Verfügung.

Chinesisch

 

Ab der 3. Klasse haben begabte, hochbegabte und leistungsstarke Kinder die Möglichkeit, die 2. Fremdsprache (Chinesisch, 4 Stunden wöchentlich) zu erlernen. Die Auswahl für die Teilnahme erfolgt durch die Jahrgangsteams. Die Kinder sollen Lust zu dem Projekt haben und auf einem entsprechenden Entwicklungs-/Lernstand sein.

Ausschlaggebend sind ihre gezeigten Leistungen in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, das angenommene Leistungspotenzial und die Leistungsentwicklung.

Für die Teilnahme  am  Chinesischunterricht (4 Stunden/Woche) müssen die Kinder vor allem bereit sein, den Stoff, den sie teilweise verpassen, nachzuholen.

Nach der 4. Klasse wird der Chinesischunterricht für die Kinder, die in der Grundschule damit angefangen haben, im Rahmen von 2 Stunden in Klasse 5 und 6 fortgesetzt.

Mehr zu Philosophieren mit Kindern.

Die Bedeutung des Philosophieunterrichts für Kinder besteht darin, dass er für alle Kinder Wertvolles zur Erziehung beitragen kann.

Die Lernziele a) begriffliches Denken, b) Gesprächs- und Diskursfähigkeit und c) Strukturen und Klarheit im Denken entwickeln sind für Kinder dazu geeignet, eine philosophische Forschergemeinschaft aufzubauen. Die wichtigste Lernerfahrung liegt dabei  aber  nicht  einfach  in  der  kognitiven  Vermittlung  philosophischer  Inhalte, sondern gerade bei besonders Begabten in der Identitätsförderung, der Erziehung zur Konzentration, zum gemeinsamen Dialog mit anderen sowie zum konsequenten und systematischen Denken.

Philosophieren  ist  gemeinschaftsbildend.  In  der  Kultur  des  Nachdenkens  im Unterricht  wird  Zuhören  und  Sich-Einlassen  auf  anderes  und  andere  gezielt gefördert.  Der  Unterricht  beschäftigt  sich  nicht  nur  mit  dem  Bedenken philosophischer Probleme und Fragestellungen, sondern auch mit dem Nachdenken über das eigene Denken.

 

Mehr zur Fremdsprache Englisch.

Die Beherrschung von Fremdsprachen ist in der heutigen Zeit eine Grundvoraussetzung für die Kommunikation in der von ständig fortschreitender Globalisierung und Vernetzung geprägten Welt. Kinder im Grundschulalter kennen schon eine Vielzahl von Übernahmen aus dem Englischen. Die weitgehende Unbefangenheit und Neugier, die Kinder in diesem Alter der Fremdsprache entgegenbringen, macht es sinnvoll, Englisch als Fach schon im ersten Schuljahr für alle SchülerInnen obligatorisch anzubieten.

Gleichzeitig stellt die frühe Einführung einer Fremdsprache eine angemessene Herausforderung für sprachlich besonders begabte Kinder dar. Im Sinne des Konstruktivismus soll das selbstständige Lernen, bei welchem das Kind neues Wissen auf vorhandenes bezieht und dann daraus eigene Erkenntnisse schöpft, gefördert werden.

Von Anfang an wird den Kindern verdeutlicht, dass es nicht darauf ankommt, jedes Detail zu verstehen. Durch weitestgehende Einsprachigkeit und den Einsatz von authentischen Geschichten im Englischunterricht werden das Globalverständnis und die Erschließungstechniken der Kinder gefördert.

 

 

Mehr zur Fremdsprache Chinesisch.

Die Brecht-Schule ist eine von zwei Grundschulen in Hamburg, die Chinesisch als Schulfach anbietet.
Im Chinesischraum der Schule begegnen die Kinder einer Weltsprache und einem immer wichtiger werdenden Kulturkreis. Die Schüler werden spielerisch an die Aussprache der Silben und die Tonunterschiede im Chinesischen gewöhnt.

Außerdem werden von Beginn an Schriftzeichen mithilfe von Merkhilfen eingeführt und damit die Kreativität der Kinder angeregt. Am Ende der vierten Klasse kennen die Schüler wichtige Grundbausteine der chinesischen Schrift.
Durch Sprachlernspiele und Lieder verinnerlichen die GrundschülerInnen neuen Wortschatz zu lebensnahen Bereichen und merken schnell, dass Chinesisch gar nicht so schwer ist, wie oft behauptet wird!

Die Auseinandersetzung mit der chinesischen Kultur stellt einen wichtigen Teil des Chinesischunterrichts dar. Die Kinder lernen im Unterricht faszinierende Aspekte einer jahrtausendealten Kultur kennen. So werden z.B. die chinesischen Feste im Unterricht behandelt und mit allen Sinnen erfahren.
Für die Kinder ist die Beschäftigung mit der chinesischen Sprache und Kultur eine wahre Horizonterweiterung!