Mittelstufe | Gymnasium

Die Mittelstufe umfasst die Jahrgänge 7 bis 10. In diesen vier Jahren erwerben die SchülerInnen einen wesentlichen Teil ihrer gymnasialen Kenntnisse sowie fachliche und soziale Kompetenzen und werden systematisch Schritt für Schritt auf die Leistungsanforderungen der Studienstufe und der Abiturprüfungen hingeführt.

Am Ende der 9. Klassenstufe erwerben die SchülerInnen ihren ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA), am Ende von Jahrgang 10 den mittleren Schulabschluss (MSA), wenn sie an den schriftlichen und mündlichen Überprüfungen teilgenommen, in allen Fächern mindestens die Note „ausreichend“ (4) erworben oder für schlechtere Noten einen Ausgleich haben. Auf dieser Basis erfolgt dann die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe.

Der Unterricht

Der Unterricht ist geprägt durch schüleraktivierende Methoden (z.B. Projekte, Werkstätten, Stationenlernen, Expertengruppen, Wochenplanarbeit), anspruchsvolle Aufgaben (differenziert nach dem Leistungsvermögen der SchülerInnen) und eine besonders gute Lehrer-Schüler-Beziehung. Auf diese Weise werden sowohl die normal begabten als auch die hochbegabten Kinder gefördert, die in diesem Lernprozess sehr gut voneinander profitieren können.

 

Die Beratung

Alle Lehrkräfte stehen den SchülerInnen beratend zu Seite, insbesondere die Klassenleitungen. Zusätzlich gibt es an der Schule fünf BeratungslehrerInnen, eine Sozialpädagogin und eine Schulpsychologin, die sich um das Wohl und die Entwicklung der Kinder kümmern.

Leistungskultur

Die SchülerInnen werden in der Regel zu guten bis exzellenten Leistungen geführt. Dies geschieht nicht durch äußeren Druck, eine Fülle von Hausaufgaben oder Ähnliches, sondern durch die besonders gute Lehrer-Schüler-Beziehung, die Motivation der Kinder durch die Freude an ihren Leistungen, die sehr engagierten und motivierten Lehrkräfte sowie die Freiräume, welche die SchülerInnen im Lernprozess haben.

Exzellenzkurse - Master of Learning

Besonders leistungsstarke SchülerInnen können parallel zum Unterricht Exzellenzkurse besuchen, um sich hier in kleinerem Kreis vertieft mit Fragen der Philosophie, der Mathematik, der Naturwissenschaft, der Geschichte, der Sprachen u.a. zu befassen. Extreme HöchstleisterInnen, welche zudem in der Lage sind, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen, können zum „Master of Learning“ ernannt werden, was ihnen noch größere Freiräume im Lernprozess jenseits des normalen Unterrichts ermöglicht.

Förderkoordination

Für SchülerInnen mit Lernproblemen steht eine Förderkoordinatorin zur Verfügung.

Career Adviser

Im Rahmen der Hochbegabtenförderung gibt es fünf Lehrkräfte, die als Career Adviser tätig sind und jeweils drei bis fünf SchülerInnen hinsichtlich ihres Lernprozesses und ihrer schulischen Entwicklung beraten. Koordiniert wird dieser Bereich durch einen Referenten für Hochbegabtenförderung.

Hausaufgaben

In der Mittelstufe des Brecht-Gymnasiums werden die meisten schriftlichen Ausarbeitungen im Unterricht oder in der Studienzeit angefertigt. Aufgaben, welche die SchülerInnen in der Schule zeitlich nicht bewältigt haben, können darüber hinaus als Hausaufgaben gegeben werden.

 

Das Grüne Heft

Als Lerntagebuch führen die SchülerInnen bis einschließlich der 9. Klassenstufe ein „Grünes Heft“, in welchem sie die Unterrichtsinhalte, Aufgaben, Termine, Noten, Bewertungen und anderes notieren. Das Heft dient zugleich dem Informationsaustausch zwischen Elternhaus und Schule.

Die Fächer

Fächer in der Mittelstufe des Brecht-Gymnasiums sind

  • die drei Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch mit jeweils 4 Wochenstunden,
  • als verpflichtende 2. Fremdsprache Französisch, Latein oder Spanisch mit 4 Std.,
  • Bildende Kunst und/oder Musik mit je 2 Std., Sport mit je 2-4 Std.,
  • Geografie und Geschichte mit je 2 Std.,
  • Physik und Biologie mit je 2 Std.,
  • wahlweise Religion oder Philosophie mit je 2 Std.,
  • ab Kl. 8 das Fach Politik-Gesellschaft-Wirtschaft (PGW) und Chemie,

Hinzu kommen als besondere verpflichtende Angebote: 2 Profilstunden (wahlweise: Natur und Umwelt, Englisch (mit bilingualen Modulen), Geschichte zum Anfassen oder Musik-Theater) und Studienzeit mit je 2 Std.

Das Fach Soziales Lernen wird in der Mittelstufe in Jahrgang 7 mit 2 Std. und in der 8. Klassenstufe mit 1 Std. weitergeführt.

Im Wahlpflichtbereich können die SchülerInnen wählen zwischen einer 3. Fremdsprache (für Chinesisch-SchülerInnen ist es die 4. FS) (zurzeit Italienisch), Informatik und Theater mit je 2 Std.

In Jahrgang 10 können die SchülerInnen zusätzlich eine 4. (bzw. 5.) Fremdsprache wählen (zurzeit Niederländisch).

Freiwillige Wahlmöglichkeiten sind Chinesisch (fortgeführt aus Kl. 3 oder neu aufgenommen ab Kl. 5) mit 2 Std., Chor und Orchester mit je 1 Std.

Für einzelne SchülerInnen, bei denen Lernrückstände aufgetreten sind, gibt es verpflichtende Trainingsstunden (1 Std.).

In der 10. Klassenstufe werden die beiden Profilstunden durch das Seminarfach ersetzt, in welchem die SchülerInnen gezielt auf die Methoden der Oberstufe vorbereitet werden.

Projektwochen und Klassenreisen

In Klasse 7 und 9 beteiligen sich die Mittelstufen-SchülerInnen an der alters- und schulformübergreifenden Projektwoche, die im September durchgeführt wird, in Klasse 8 und 10 machen die Kinder in derselben Woche eine Klassenreise.

Projektvormittag

Offene Unterrichtsformen, wie z.B. Projekte, Werkstätten, Wochenplan, gelingen am besten, wenn die SchülerInnen über einen längeren Zeitraum zusammenhängend arbeiten können. Daher haben wir möglichst viele Doppelstunden und mittwochs einen vierstündigen Projektvormittag eingerichtet.

Ihr Ansprechpartner

Herr Graeber

Herr Graeber

Koordinator

E-Mail: graeber@brecht-schule.hamburg