Warum zu uns?

Besonderheiten an unserer Grundschule

Eine Kultur der Individualisierung

Unser didaktisches Konzept besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten:

  • Verschiedenheit anerkennen und
  • Gemeinsamkeit kultivieren.

Dabei ist uns wichtig, dass die Kinder schon früh an das selbstverantwortete, selbstständige und selbst bestimmte Lernen herangeführt werden und dabei immer auch die Klassengemeinschaft gefördert wird.

Mehr zur Kultur der Individualisierung

Die „eine“ Unterrichtsform kann es für Kinder nicht geben – die Verschiedenheit der Menschen wird als Vorteil für das Lernen begriffen. Es ist Reichtum, unterschiedliche Intelligenz und Anlagen zu haben. Hier setzt das Konzept am speziellen Umgang mit der Heterogenität an: Alle sind gleich wertvoll und die Mischung ist lernstimulierend! An der Brecht-Grundschule gibt es eine Kultur der Individualisierung. Hier darf jedes Kind seinem individuellen Lernrhythmus folgen. Kinder, die schnell lernen und verstehen, erhalten zusätzliche Lernangebote. Dies ist besonders möglich im fächerübergreifenden Unterricht, in der Freiarbeit, durch spezielle Arbeitsgruppen und Zusatzaufgaben in den verschiedenen Fächern. Es wird von der Seite der Lehrer ein angemessenes Lernumfeld geboten und die Kinder entscheiden dann, was sie bearbeiten wollen. Sie sind zufrieden, weil sie wissen, „ich mache das Richtige für mich“.gs_1920

Begabtenförderung in heterogenen Lerngruppen ist aus unserer Sicht nur möglich, wenn der Unterricht geöffnet sowie das Lernen individualisiert und differenziert wird. Dabei ist mit der Öffnung des Unterrichts die Vision eines anderen und nicht lehrerorientierten und stofffixierten Unterrichts gemeint. Er steht für ein Unterrichtsverständnis, das schüler- und problemorientiert ist, bei dem die Aufgaben für alle Kinder individualisiert und differenziert werden und es manchmal nicht nur den einen Weg zum Ziel gibt. Individualisierung im unterrichtlichen Zusammenhang meint das Herbeiführen von Lernsituationen, in die das Kind sich mit seinen Interessen und seinem Potenzial als aktiv Lernender einbringen kann. Ziel ist das Entfalten individueller Potenziale im Zusammenhang eines gemeinsamen Lernrahmens. Dabei wird nicht nur im Bereich der Methoden differenziert, sondern auch im Bereich der Aufgaben und Problemstellungen. Individualisierung und Differenzierung meint nicht Beliebigkeit! Sie sind Teil eines ausgewogenen didaktischen Konzeptes, in dem Struktur und klare Rahmenbedingungen einerseits und individualisierte Methoden, Aufgaben oder Produkte andererseits existieren und die Lehrer sich am Entwicklungsstand und dem Leistungsvermögen der Kinder der jeweiligen Klasse orientieren.

Rolle des Lehrers

Der Lehrer nimmt im offenen Unterricht die Rolle des Lernbegleiters und des Lernberaters an und gibt Hilfestellungen gemäß dem individuellen Lernverlauf einzelner Kinder.

Unterrichtsformen

Offener Unterricht unterscheidet sich von anderen Unterrichtsformen dadurch, dass die individuellen Lerninteressen, das Lerntempo und das soziale Geschehen von den Kindern mitbestimmt werden können.

Im offenen Unterricht muss der Lehrer die Strukturen vorgeben, sonst kann sich die gewünschte Offenheit nicht entwickeln. Im Laufe der Zeit stabilisiert sich die Lerngruppe und wird in ihren Entscheidungen vom Lehrer unabhängiger.

Der Offene Unterricht als Organisationsform benötigt allerdings in jeder Phase diese uneingeschränkte Unterstützung durch die beteiligten Lehrer.

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Hier finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Unterrichtsformen

Forschen und Präsentieren

Ab der 1.Klasse erhalten die Kinder die Möglichkeit, zu einem selbst ausgewählten Thema zu arbeiten. Dabei forschen sie in Büchern und im Internet. Die Informationen tragen sie zusammen und präsentieren sie ihren Mitschülern.

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Hier erfahren Sie mehr über Forscherzeit und Halbjahresarbeiten

Besondere Fächer

Ab der 1. Klasse nehmen die Kinder am Englischunterricht in Kleingruppen teil, das Philosophieren in der Grundschule ist ein fester Bestandteil des Unterrichts, Chinesisch wird für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse angeboten.

Hier finden Sie mehr über die besonderen Fächer der Brecht-Grundschule.

Hochbegabtenförderung in der Brecht-Grundschule

Kernstück der Hochbegabtenförderung ist der individualisierte und binnendifferenzierte Unterricht in allen Lernbereichen.

Zusätzlich werden wöchentlich verschiedene Enrichmentkurse für hochbegabte/ begabte und leistungsstarke Schüler jahrgangsübergreifend ab Klasse 2 angeboten.

Durch die Binnendifferenzierung und Individualisierung des Unterrichts haben alle Schüler die Möglichkeit, selbstständige Entscheidungen über ihren Lernprozess zu treffen.

Enrichment

An den Interessen der Kinder orientiert gibt es verschiedene Enrichmentkurse, die in den regulären Unterricht integriert sind. Die Kurse finden an einem bestimmten Wochentag parallel, bzw. zur  gleichen Zeit statt.  Die  Jahrgangsteams schlagen Kinder aus ihren Klassen vor. Diese Kinder wählen dann ihren Kurs. Das Interesse des Schülers am jeweiligen Thema ist die erste Voraussetzung für die Teilnahme. Allerdings müssen die Kinder auch ein gutes Lern- und Arbeitsverhalten haben. Selbstverständlich müssen die Kinder, die an einem Enrichmentkurs teilnehmen, die Lernziele des Regelunterrichts erreicht haben, da sie 2 Stunden Regelunterricht verpassen. Hochbegabte Kinder, die die Lernziele noch nicht erreicht haben, können durch Beschluss der Teamkonferenz und mit Zustimmung der Eltern ebenfalls an einem Kurs teilnehmen. Dadurch erhoffen wir uns, dass die Schüler auch weiterhin ihre Motivation und ihren Spaß am Lernen behalten.

Akzeleration

Akzeleration („Beschleunigung“) wird in der Förderung von Hochbegabten eingesetzt.

Man versteht darunter eine Beschleunigung der Schullaufbahn, meist durch Überspringen von Klassen (z. B. Versetzung von der ersten in die dritte Klasse) oder auch vorzeitige Einschulung. Es sind aber auch andere Möglichkeiten denkbar, wie zum Beispiel das an der Brecht-Schule praktizierte Drehtürmodell.

Einzelnen Schülern wird die Möglichkeit gegeben, am Fachunterricht höherer Klassen teilzunehmen (Drehtürmodell). Diese Maßnahme wird in Absprache mit den Lehrkräften und Eltern beschlossen.

Während der Unterrichtszeit können einzelne Kinder zum Blockflöten-, Klavier-, Geigen-, oder Cellounterricht gehen.

Bei Bedarf bieten wir über das Brecht-Kolleg parallel zum Unterricht sowohl LRS- und Dyskalkulie-Förderung als auch Konzentrationstraining an.

Besondere Angebote

Nicht nur im regulären Unterricht unterstützen