Unterrichtsformen | Brecht-Grundschule

Im Werkstattunterricht steht den Kindern eine Vielzahl von meist fächerübergreifenden Lernangeboten zu einem meist vom Lehrer ausgewählten Thema zur Verfügung. Dabei entscheidet jedes Kind selbst, welches Lernangebot es wann, mit wem, wie lange bearbeitet. Es gibt meistens Pflicht-, Freie- und Zusatzaufgaben, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen. Nicht alle Kinder müssen alle Aufgaben bearbeiten.

Jedes Kind betreut während einer Werkstatt als Chef ein Lernangebot, welches es den anderen Kindern z.B. erklären und deren Ergebnisse es kontrollieren muss.

Freiarbeit ist eine Unterrichtsform, bei der die Kinder weitgehend selbstständig über die Auswahl ihrer Tätigkeiten (Aufgabe und Fach), die Sozialform und die Planung, Durchführung und Auswertung ihres Lern- und Arbeitsablaufs bestimmen können. Dabei stehen die Elemente der Selbststeuerungsfähigkeit und Selbstaktivierungsfähigkeit sowie der Planungsfähigkeit im Mittelpunkt.

Die Arbeit mit Wochenplänen zielt darauf ab, die Kinder einen umfangreichen nur für sie individuell erstellten Arbeitsplan / -auftrag er- und bearbeiten zu lassen. Sie erhalten zu Beginn eines festgelegten Zeitraumes (z.B. eine Woche) einen schriftlichen Plan, der eine Reihe verschiedener Aufgabenstellungen aus verschiedenen Unterrichtsfächern enthält.

Das Ziel ist die Aufgaben in größtmöglicher Eigenverantwortung zu erledigen. Am Ende der Woche wird gemeinsam mit den Kindern deren Arbeit reflektiert und beraten.

Der Projektunterricht ermöglicht selbst- und mitbestimmendes bzw. selbst- und mitverantwortliches Lernen und Handeln in einer Gruppe. Der Projektunterricht wird vom Klassen- bzw. Jahrgangsteam zu ausgewählten Themen angeboten. Grundschulintern findet ein Mal im Jahr eine jahrgangsübergreifende Projektwoche der Klassen 1-4 zu einem bestimmten Oberthema statt. Am Ende eines Projektes werden die Ergebnisse den Eltern und Mitschülern in Form einer Ausstellung präsentiert.