Partnerschaften | Brecht-Schule Hamburg

Die Brecht-Schule erzieht ihre SchülerInnen zur Weltoffenheit und ermöglicht ihnen durch verschiedene Projekte, Schulpartnerschaften oder außerschulische Kontakte Begegnungen mit Menschen anderer Länder, Sprachen und Kulturen zu finden. Zugleich sollen sie schon früh lernen, über den schulischen Tellerrand hinauszuschauen und durch das Früh- bzw. Juniorstudium an Universitäten und Hochschulen bereits vor dem Abitur wissenschaftliche Arbeitsmethoden und den Hochschulbetrieb in der Praxis kennenzulernen. Deshalb liegen der Brecht-Schule die Partnerschaften mit anderen Schulen und Institutionen besonders am Herzen.

 

 

Partnerschaften mit Schulen

Die Brecht-Schule Hamburg pflegt zurzeit Schulpartnerschaften nach Spanien, China und Frankreich. Regelmäßig zieht es Brecht-SchülerInnen zu unseren Partnerschulen ins Ausland und auch die Schule freut sich immer wieder über Besuch aus der Ferne.

Schüleraustausch Spanien

Der Spanischkurs der 8. Klassen des Gymnasiums war mit Frau Pruss Romagosa im April 2016 auf einer 7-tägigen Austauschreise in Reus. Reus liegt in der Nähe von Tarragona und ist ein altes Städtchen voller Jugendstil und der Geburtsort des berühmten Architekten Gaudí.

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Wir wurden in der Schule mit einem Willkommensbuffet der Gasteltern empfangen und probierten viele verschiedene spanische Spezialitäten. Gleich am nächsten Tag fieberten wir zusammen mit unseren Austauschgeschwistern in einer großen Sportsbar beim „Clásico“ (FC Barcelona gegen Real Madrid) mit und waren von der ausgelassenen und lustigen Stimmung dort sehr begeistert.

Außerdem haben wir viele interessante Ausflüge unternommen, wie z.B. in die Stadt Tarragona (Tarraco), wo es viele römische Monumente zu besuchen gibt (Amphitheater, Circus, Forum Romanum etc.). Der Bürgermeister von Reus empfing uns im Rathaus und im 10 km entfernten Strandort Salou spielten wir Beachvolleyball. Ebenso lernten wir einiges über die regionale Kultur, z.B. über Menschentürme und Giganten. Zum krönenden Abschluss verbrachten wir den letzten Tag im Freizeitpark „Port Aventura“. Durch das ständige Zusammensein mit unseren Austauschpartnern wurden wir förmlich zum Sprechen „gezwungen“, sodass wir jeden Tag ein bisschen besser wurden.

Auch als unsere neuen Freunde nach Hamburg zum Gegenbesuch kamen, wurden wir nicht müde, ihnen auf Spanisch, Englisch und Deutsch die Stadt zu zeigen. Wir genossen die gemeinsame Zeit bis zur letzten Minute. Zum Abschied sangen wir auf der Bühne in der Pause unser Freundschaftslied und beendeten diese zwei ereignisreichen Wochen mit einer Polonaise durch die Kantine.

¡AMIGOS PARA SIEMPRE! — FRIENDS FOR EVER!

Schüleraustausch Frankreich

Bonjour, un café au lait et un croissant, s’il vous plaît!… Soweit geht’s noch, soweit kanns jeder, aber dann?… Allez, en route!

Was wäre die französische Sprache ohne die französische Kultur? Und was die französische Kultur ohne die Sprache? Um Französisch zu sprechen, muss man es erleben, und zwar im Ursprungsland…

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Unser Austauschziel war 2009 zum ersten Mal Lyon. In dem kleinen Privat-Collège Notre-Dame-de-Bellecombe im Zentrum Lyons. Zehn Tage schlugen sich unsere Schüler ohne die deutsche Sprache durch, gingen familienfremd und machten erste reale Spracherfahrungen in Französisch.
Gekrönt wird die Austauschwoche fast traditionsgemäß mit einem finalen Wochenende in Paris: (Hochglanz-)Kultur, Menschen, Geschichte und ein Großstadtfeeling, das einen ganz klein werden lässt.

Frankreich kann zum Rausch werden… Und vielleicht bald auch die Sprache?

Der Schüleraustausch nach Frankreich ist in der Brecht-Schule zum festen Bestandteil des Französischunterrichts geworden und findet in der Klassenstufe 8 statt.

Seitdem besuchen wir Partnerschulen in:

St. Joachim en Brière (Loire-Atlantique), Le Mans, Paris, Poitiers…

 

Schüleraustausch China

Schüleraustausch Shanghai Oktober 2016

Im 30sten Jahr der Städtepartnerschaft Hamburg-Shanghai fand vom 8. bis 20. Oktober 2016 der erste Schüleraustausch zwischen der Brecht-Schule und der Shanghai Jincai Experimental Junior Middle School statt. 20 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 13 und 17 Jahren fuhren unter Begleitung durch unsere Chinesischlehrerin Dr. Ruth Cordes sowie Laura Zimmermann vom Reisebüro ChinaTours nach Shanghai und Beijing.

In Shanghai wohnten die Schülerinnen und Schüler für eine Woche in Gastfamilien und besuchten mit ihren Gastgeberkindern an drei Tagen die Schule, die restliche Zeit war dem Sightseeing-Programm gewidmet. Der Unterricht bot vielfältige Eindrücke: von diszipliniertem und gleichzeitig lebendigem Englischunterricht über Mathematik und Geschichte bis hin zu Kunstprojekten wie Scherenschnitt und Kalligraphie oder Volkstanz. Auch sportlich wurde die Gruppe eingebunden: bei einem Freundschaftsspiel gegen die (sehr gute) Volleyballmanschaft, beim Sportfest oder beim Fußballspiel auf dem großen Sportplatz. Besonders auffallend war, wie bunt und liebevoll die Schule ausgeschmückt war.

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Das Sightseeing-Programm bot die für Shanghai üblichen Highlights: den Bund, die Uferpromenade am Huangpu-Fluss mit Blick hinüber ins hochmoderne Pudong mit seinen Wolkenkratzern, die Altstadt mit dem Teehaus, dessen „kleine Schwester“ übrigens in Hamburg hinter dem Völkerkundemuseum zu finden ist, der Yu-Garten sowie das Synagogenmuseum, dessen Ausstellung die Geschichte der in den 1930er Jahren nach Shanghai geflüchteten Juden nacherzählt. Der Freitag führte uns in ein „Wasserdorf“, ein kleines Venedig in der Nähe von Shanghai.

Das Wochenende bot ganz unterschiedliche Erfahrungen: von Familien, die ihren Gastkindern Shanghai möglichst vielfältig zeigen wollten bis hin zu Familien, deren Kinder selbstverständlich am Wochenende in die Schule gehen, um in Nachhilfekursen ihre Leistungen zu verbessern.

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Auch in Beijing besuchten wir die wichtigsten Stätten: Den Kaiserpalast, den Sommerpalast (mit Bootsfahrt) und natürlich die Große Mauer. Die Rückreise war so ereignislos wie die Hinreise, am Abend des 20. Oktober kehrten alle wohlbehalten wieder zu ihren Familien zurück.

Dr. Ruth Cordes

Partnerschaften mit Hochschulen und Universitäten

Die Brecht-Schule kooperiert eng mit verschiedenen Hochschulen, um ihren SchülerInnen spätere Übergänge und Einstiege in ein erfolgreiches Studium zu erleichtern. Besonders begabte SchülerInnen können zudem in Form eines Früh- oder Juniorstudiums schon während der Schulzeit an Vorlesungen und Seminaren teilnehmen und dort qualifizierte Teilnahmescheine erwerben. Sie werden nach Absprache für die Seminarzeiten vom Unterricht in der Schule freigestellt und sind verpflichtet, den verpassten Unterrichtsstoff eigenständig nachzuarbeiten. Auf diese Weise haben schon zahlreiche Brecht-SchülerInnen der Sekundarstufe II, aber auch einige aus der Sekundarstufe I erfolgreich Studienerfahrungen gesammelt, bevor sie ihr Abitur machten.

Hochschulen und Universitäten

Universität Hamburg - der Forschung, der Lehre, der Bildung, zur Homepage     (Sitz: Hamburg-Rotherbaum) 

In der größten Hochschule Hamburgs bieten sich den Brecht-SchülerInnen im Rahmen eines Juniorstudiums eine Vielzahl von Studiermöglichkeiten in acht Fakultäten und etwa 150 Studiengängen. Dazu gehören z.B. Studienmöglichkeiten in Rechtswissenschaft, Wirtschafts- und Sozialwissenschaft, Erziehungs- und Geisteswissenschaft oder in Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften. Uni Hamburg

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Den Brecht-SchülerInnen ist ebenso ein Frühstudium während der Unterrichtszeit an der ersten privaten Hochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland möglich, welche 2000 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründet wurde. Hier wird neben der juristischen Ausbildung viel Wert auf das obligatorische „Studium generale“ sowie einen fremdsprachlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt gelegt. Bucerius Law Scool

 

 msh  (Sitz: Hamburg-Hafencity) 

Die 2010 gegründete private Hochschule umfasst die Fakultät Gesundheit als Fachhochschule und die Fakultät Humanwissenschaften als eine der Universität gleichgestellten wissenschaftlichen Hochschule. Zu ihren Studiengängen gehören Arbeits- und Organisationspsychologie, Gesundheits- und Rechtspsychologie, Medizinpädagogik, Expressive Arts in Social Transformation, Medical Controlling oder Rescue Management. MSH Medical School Hamburg

 

hamburg-media-school  (Sitz: Hamburg-Uhlenhorst)

Die 2003 gegründete halb-staatliche Hochschule in den Gebäuden der ehemaligen Frauenklinik Finkenau bietet Studiengänge in den Bereichen Medienmanagement, Filmstudium sowie Journalismus an. HMS Hamburg Media School

 

   hochschule-21   (Sitz: Buxtehude)

Die private Fachhochschule in Buxtehude bietet Studiengänge in den Fachbereichen Bauwesen, Gesundheit, Technik sowie Führungskompetenz an. Brecht-SchülerInnen können hier an Seminaren des dualen Ingenieur-Studiums, an MINT-Workshops oder wissenschaftlichen Projekten teilnehmen. Hochschule21

 

 uni-witten-herdecke    (Sitz: Witten, NRW)

Im Rahmen der Kooperation mit der 1982 gegründeten ersten deutschen Privatuniversität können Brecht-SchülerInnen aufgrund der Entfernung natürlich nicht während der Unterrichtszeit an einzelnen Seminaren oder Vorlesungen teilnehmen. Möglich ist aber die Teilnahme von Brecht-SchülerInnen an den beliebten Sommercamps der Universität. Beide Einrichtungen stehen in einem regelmäßigen Austausch. Studiengänge sind u.a. Humanmedizin, Pflegewissenschaft, Psychologie, Wirtschaftswissenschaft und Kulturreflexion. Universität Witten/Herdecke

Partnerschaftsprojekte

Mit viel Engagement und vielen Ideen werden Projekte initiiert und durchgeführt. In den letzten Jahren ist das Projekt „Plan Afrika“ ins Leben gerufen worden und es wächst weiter, das Projekt Australien gibt vielen SchülerInnen die Möglichkeit sich privat aber auch schulisch zu bereichern.

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Study Abroad: Auf nach Australien!

SchülerInnen ab Klasse 8 haben die Möglichkeit, am Anfang des zweiten Halbjahres ein 5-wöchiges Down-Under-Programm mitzuerleben, wenn eine bestimmte Teilnehmerzahl erreicht wird.

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Begleiteter Hin- und  Rückflug – regulärer Besuch einer staatlichen Schule – Leben in einer Gastfamilie – Ausflüge ins Outback und nach Kangaroo Island – das sind intensive, spannende Tage und Wochen, in denen wir unsere Schüler vom heimischen Unterricht freistellen und die für den weiteren Schulbesuch bedingungslos anerkannt werden.

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Leistungsauswertungen früherer Programme haben gezeigt, dass sogar ein solcher  Kurzaufenthalt bei den meisten Schülern nach der Rückkehr eine sichtbare Leistungssteigerung nicht nur im Englischunterricht bewirkt.

Plan International - Afrika

Kinder helfen Kindern – Brecht und Plan International Deutschland

2014 fand das erste Treffen mit der Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland und den Schülerinnen und Schülern unserer Brecht-Schule statt.

Die Idee der aktiven Hilfe und die Auseinandersetzung mit den hierbei fokussierten Themen Bildung, Gesundheit und Kinderrechte, weckte bei vielen Kindern unserer drei Schulzweige großes Interesse.

Bis heute haben sich sechs Klassen, sowohl aus der Grundschule als auch aus dem Gymnasium, dazu entschieden, Patenschaften für Kinder in Afrika, Asien und Südamerika zu übernehmen.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich seither mit besonderem Engagement, beispielsweise durch eigenständig gestaltete Flohmärkte, Kuchenverkäufe oder Basars für die Unterstützung ihres Patenkindes ein und stehen in einem regelmäßigen Briefwechsel mit diesem. Im Rahmen unseres Spendenlaufs wurde beispielsweise das Projekt gegen Kinderarbeit in den Minen von Geita, unterstützt.

Die Brecht-Schule konnte 5000 Euro spenden!

Wir freuen uns über so viel Engagement und möchten an dieser Stelle Danke sagen!