Pädagogisches Konzept | Gymnasium

Hochbegabtenförderung

Das besondere pädagogische Profil des Brecht-Gymnasiums ist die Hochbegabtenförderung, die 2001 mit einer 5. Klasse von hochbegabten Kindern startete. Mittlerweile verfügt das Brecht-Gymnasium in Hamburg über die größte Erfahrung in der Förderung hochbegabter SchülerInnen und über ein ausgefeiltes Konzept von Klasse 5 bis 12.

„Der Schüler steht im Mittelpunkt“, dies ist der pädagogische Grundkonsens im Brecht-Gymnasium. Es geht darum, dass die SchülerInnen sich an der Schule wohlfühlen, Freude am Lernen haben, individuell gefördert werden und auf dieser Basis zu möglichst guten Lernleistungen und Abschlüssen gelangen.

Individuelle Beratung

Zu einer erfolgreichen individuellen Förderung gehört am Brecht-Gymnasium ganz wesentlich die individuelle Beratung von SchülerInnen. Hierzu stehen an der Schule insgesamt fünf BeratungslehrerInnen zur Verfügung sowie eine Sozialpädagogin und eine Schulpsychologin.

Die spezielle Förderung von hochbegabten SchülerInnen geschieht durch fünf Career Adviser, welche die SchülerInnen im Hinblick auf ihre schulische Karriere beraten. Die Schule verfügt über die Möglichkeit, selbst Intelligenztests durchzuführen. Koordiniert wird die Begabtenförderung am Gymnasium durch einen eigenen Referenten für Hochbegabtenförderung.

Gute bis exzellente Leistungen

Diese Lernvoraussetzungen führen dazu, dass die SchülerInnen des Brecht-Gymnasiums in der Regel zu besonders guten Leistungen gelangen. Dies zeigt sich nicht nur an den Zeugnisnoten, sondern auch an den Ergebnissen bei den zentralen behördlichen Tests (KERMIT), bei denen die Brecht-SchülerInnen regelmäßig einen beachtlichen Lernvorsprung vor dem Durchschnitt der Hamburger Gymnasien erreichen. Auch beim Abiturdurchschnitt liegt das Brecht-Gymnasium in der Spitze der Hamburger Schulen.

2017 erzielt das Brecht-Gymnasium mit 1,75 den besten Abiturdurchschnitt aller Hamburger Schulen.

Hauptelemente der individuellen Förderung

Die Schule orientiert sich dabei an zentralen Ergebnissen der Hattie-Metastudie, insbesondere an folgenden drei Elementen: eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung, schüleraktivierende Methoden sowie anspruchsvolle Aufgaben.

Die besonders gute Lehrer-Schüler-Beziehung ergibt sich aus einem Bewusstsein der Gleichwürdigkeit von Lehrkräften und SchülerInnen (bei gleichzeitiger Rollenklarheit), aus dem wertschätzenden und motivierenden Umgang, aus der Freude der Lehrkräfte an ihrem Beruf und an der Arbeit mit den SchülerInnen sowie aus der Orientierung an den Stärken der SchülerInnen.

Schüleraktivierende Methoden am Brecht-Gymnasium sind u.a. offene Unterrichtsformen, welche den SchülerInnen ermöglichen, im vorgegebenem Rahmen eigene Ideen zu verwirklichen, miteinander zu kooperieren und kreative Produkte zu entwickeln. Dazu gehören Projekte, Wochenplanarbeit, Stationenlernen, Freiarbeit, komplexe Aufgaben, Schüler unterrichten Schüler und vieles mehr.

Anspruchsvolle Aufgaben sollen die SchülerInnen – entsprechend ihrem individuellen Leistungsvermögen – herausfordern, ihre Bewältigung ist für die SchülerInnen ein Erfolgserlebnis und spornt sie dazu an, sich selbstbewusst neuen Lerninhalten zu stellen.

Individuelle Beratung