Große Zufriedenheit mit dem Brecht-Fernunterricht

18.02.2021 | Aktuelles

Seit Dezember und noch mindestens bis zu den Märzferien findet der Unterricht auch an der Brecht-Schule Hamburg als Fernunterricht statt. Grundlage dafür bieten die Homeschooling-Konzepte, die im vergangenen Sommer und Herbst in allen fünf Brecht-Schulzweigen entwickelt, diskutiert und verabschiedet wurden. Diese müssen nun schon seit Wochen den Praxistest bestehen – und in den aktuell laufenden Umfragen und Evaluationen wird deutlich sichtbar, dass die Zufriedenheit mit dem Brecht-Fernunterricht sehr groß ist.

Die meisten Kolleg*innen unterrichten aus dem Homeoffice, einige wenige nutzen die schulische Infrastruktur für die Übertragung ihres Unterrichts per Video- oder Audiokonferenz. Wenige Schüler*innen sitzen im Rahmen der Notbetreuung in Brecht-Klassenräumen und nehmen von hier aus an ihren Unterrichtskonferenzen teil oder erledigen Arbeitsaufträge, während die allermeisten Schüler*innen dies von zu Hause aus tun, einige mit einem von Brecht bereitgestellten Leihgerät. Treffpunkt für alle ist eine Online-Plattform, wo alle Unterrichtstermine verzeichnet sind, Absprachen per Chat oder Video-Anruf getroffen werden können, Arbeitsaufträge erteilt und hochgeladen werden und alle Klassen sich zum Unterricht in eigenen Teams oder Kanälen mit ihren Lehrer*innen treffen. Der Zeitplan orientiert sich dabei auch im Fernunterricht am ganz regulären Stundenplan, wobei auf einen guten Wechsel aus Video- und Audio-Konferenzen sowie Lern-, Lese- und Arbeitsaufträgen geachtet wird, damit die Schüler*innen zwar sehr regelmäßig im Kontakt miteinander und mit ihren Lehrer*innen sind, aber nicht durchgängig morgens bis nachmittags vor dem PC sitzen.

„Natürlich ist der Präsenzunterricht nicht 1:1 ersetzbar und der direkte soziale Kontakt fehlt allen Beteiligten“, sagte der pädagogische Geschäftsführer der Brecht-Schule Hamburg, Christoph Schneider. „Zugleich sind wir nach unseren Eindrücken und vielen Rückmeldungen aus den letzten Wochen sehr zuversichtlich, dass unsere Schüler*innen ohne größere Einbußen in Lern- und Leistungsentwicklung durch die Zeit des Fernunterrichts kommen. Das ist das Verdienst der fünf Brecht-Schulleitungs-Teams, welche vorausschauend und umsichtig tragfähige Konzepte auf den Weg gebracht haben, sowie unserer Referent*innen für digitale Bildung und unserer IT-Abteilung, die mit ihrem außergewöhnlichen Engagement hohe Professionalitätsstandards ermöglichen. Sehr dankbar sind wir auch unseren Kolleg*innen, die sich mit großer Lernbereitschaft und Kreativität  auf die Ausnahmesituation einlassen und immer wieder neu nach guten Lösungen für ihre Schüler*innen suchen. Schließlich gilt ein großer Dank unseren Schüler*innen und ihren Eltern, die uns Vertrauen entgegenbringen, kooperativ und geduldig sind und ihrerseits das Beste aus der Situation machen. Wir sind stolz darauf, dass wir nach den bisherigen Rückmeldungen offenbar noch viele weitere Wochen auf unseren gut funktionierenden Fernunterricht setzen könnten – und hoffen natürlich trotzdem, dass nach den Hamburger Märzferien eine verantwortungsvolle, schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht – ggf. zunächst für Teilgruppen und/ oder ausgewählte Jahrgänge – möglich werden wird.“