Schach an der Brecht-Schule Hamburg

Das königliche Spiel wird an der Brecht-Schule zu vielen Gelegenheiten gespielt. In vielen Klassen gibt es eigenes Spielmaterial. Im Brecht-Kolleg gibt es seit Jahren einen gut besuchten Kurs, in dem Trainer des Hamburger Schachklubs (HSK) die Grundlagen fĂŒr SchĂŒler der Klassen 1 bis 8 vermitteln. In Kooperation mit dem HSK gibt es außerdem im Grundschulbereich eine Schach AG.
Da ist es kein Wunder, dass die Brecht-Schule beim großen Traditionsturnier „Rechtes gegen Linkes Alsterufer“ jedes Jahr mit einer zweistelligen Zahl von Mannschaften vertreten ist.

Viele Brecht-SchĂŒler spielen aber nicht nur an der Schule Schach, sondern sind auch im Verein aktiv. Bei den vielen Schulschachturnieren ist es dann Ehrensache, fĂŒr die Schule Flagge zu zeigen – mit Erfolg.
Wer sich einen Eindruck davon verschaffen will, braucht nur im Neubau einen Blick in die große Vitrine mit den zahlreichen TrophĂ€en zu werfen. Kaum ein Hamburger Turnier, bei dem die Brecht-Schule in den vergangenen Jahren keine TrophĂ€e nach Hause bringen konnte. Besondere Bewunderung erfĂ€hrt dabei der riesige „Yes2Chess“ Pokal, den die Brecht-Mannschaft 2014 vom internationalen Schulschachturnier aus London mitgebracht hat. Aber auch die anderen Erfolge können sich sehen lassen, auf Hamburger und nationaler Ebene. 2015 konnte sich die Brecht-Schule gegen die Mannschaften aus ganz Deutschland durchsetzen und als Deutscher Schulschachmeister ĂŒberzeugen.

Beim Tag der offenen TĂŒr sind die Bretter mit den Schachaufgaben immer sehr gut besucht und das Angebot, gegen Spieler aus unserem „Dreamteam“ anzutreten, wird gerne genutzt – und das liegt sicher nicht nur am sĂŒĂŸen „Schachbrett“ aus schwarzen und weißen Muffins.

Damit geht fĂŒr die vier OberstufenschĂŒler jetzt auch eine Ära des Schulschachspiels zu Ende. Seit 2013 hat das Team die Hamburger Farben auf der Bundesebene (in diesem Jahr durch einen Freiplatz)  vertreten, dabei drei erste und zwei zweite PlĂ€tze belegt. Viele gegnerische Mannschaften haben wir auf diesen Turnieren immer wieder getroffen. Im nĂ€chsten Jahr werden Luis, Robert, Lennart und Leon zu alt sein, Joris im ĂŒbernĂ€chsten. Vielleicht gelingt es ja in einer folgenden SchĂŒlergenerationen, an das “Dreamteam” anzuschließen.