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I-Day

13.07.2026 | Aktuelles, Vielfalt

Mitten im Abitur zum I-Day: Vielfalt-AG im Afrotopia

Wie können wir Vorurteile erkennen, unterschiedliche Perspektiven verstehen und respektvoll miteinander ins Gespräch kommen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schüler*innen aus ganz Hamburg beim diesjährigen I-Day (Identity Day), der von der Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung (BIE) des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) organisiert wurde. Die diesjährigen Schwerpunkte waren Antiziganismus, Antisemitismus und Anti-Muslimischer Rassismus.

Mitten in der Abiturphase nahmen Lauryn, Anouk und Jelena aus der Vielfalt_AG an der Veranstaltung im Afrotopia teil. Obwohl zwischen ihren Prüfungen nur wenige freie Tage lagen, wollten sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich mit Themen wie Identität, Rassismus und gesellschaftlicher Vielfalt auseinanderzusetzen. Lauryn hat die Eindrücke des Tages für uns festgehalten:

(Eva Pruss Romagosa)

 

I-Day im Afrotopia: Gemeinsam lernen, Perspektiven erweitern

Beim I-Day des LI im Afrotopia kamen wir gemeinsam mit Schüler*innen verschiedener Schulen zusammen, um uns mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinanderzusetzen. In selbst gewählten Workshops konnten wir neue Perspektiven kennenlernen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam lernen.

Ein eindrucksvoller Auftakt

Zu Beginn der Veranstaltung gab es einen eindrucksvollen Impulsvortrag zum Thema Rassismus von Fatima Sidibe (African Diva). Der Vortrag regte uns dazu an, über Vorurteile, Diskriminierung und den respektvollen Umgang miteinander nachzudenken.

Workshops mit Raum für Austausch

Anschließend besuchten wir verschiedene Workshops, die von engagierten Referent*innen geleitet wurden. Besonders bereichernd war der offene Austausch über unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und gesellschaftliche Fragestellungen.

Unter anderem gestaltete Gina Waibel einen Workshop, der viele spannende Impulse bot und intensive Gespräche ermöglichte. Die Vielfalt der Themen und Perspektiven machte die Workshops besonders interessant.

Begegnungen auch in der Mittagspause

In der Mittagspause konnten wir ein sehr leckeres westafrikanisches Essen genießen. Dabei hatten wir die Gelegenheit, mit anderen Schüler*innen ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Gemeinsamer Abschluss im Plenum

Zum Abschluss kamen wir noch einmal im Plenum zusammen. Dort wurden die wichtigsten Erkenntnisse und Impulse aus den einzelnen Workshops vorgestellt. So erhielten wir auch Einblicke in die Inhalte und Diskussionen der anderen Gruppen.

Unser Fazit

Insgesamt war der I-Day im Afrotopia für uns eine sehr gelungene Veranstaltung. Wir haben viele neue Denkanstöße mitgenommen und fanden es bereichernd, die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Teilnehmenden kennenzulernen. Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig Austausch, Offenheit und gegenseitiges Verständnis für ein respektvolles Miteinander sind.

Infokasten

Fatima Sidibe (African Diva) ist Soziologin, Bildungsreferentin und Content Creatorin. In Vorträgen und Workshops setzt sie sich mit den Themen Antirassismus, Dekolonisierung, gesellschaftliche Vielfalt und Empowerment auseinander.

Gina Waibel (@frau_waibel) ist Lehrerin, Bildungsreferentin und Autorin von Unterrichtsmaterialien. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich insbesondere mit rassismuskritischer Bildung, Diversität, Demokratiebildung und diskriminierungssensibler Schulentwicklung.

(Lauryn Abubakari)

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